Vergleiche und Vertauschungen
Analysiere getrennt: Vergleiche (Lesen) und Schreib-/Tauschkosten. Selection Sort: viele Vergleiche, wenige Swaps. Insertion Sort: bei Unordnung viele Verschiebungen.
Wo gebraucht
Kostenmodell wenn Vergleiche teuer sind (grosse Objekte, Remote-Keys). Erklärt, warum man Keys extrahiert oder Schwartzian-ähnlich vorverarbeitet.
Vertiefung
Kosten einer Sortierung bestehen nicht nur aus Vergleichen. Je nach Datentyp können Schreibzugriffe, Kopien oder Bewegungen deutlich teurer sein. Selection Sort prüft den unsortierten Rest vollständig, bewegt aber nur am Rundenende Elemente. Insertion Sort kann auf günstigen Eingaben mit wenigen Prüfungen und Verschiebungen auskommen.
Für Selection Sort addieren sich Restlängen wie n minus eins, n minus zwei bis eins. Die Bewegungszahl wächst wesentlich langsamer. Diese Trennung erklärt, warum ein Verfahren trotz vieler Schlüsselvergleiche bei teuren Schreibmedien interessant sein kann.
Schwierigkeitsstufen
- Vergleiche und Datenbewegungen in einer Runde getrennt zählen.
- Summen über schrumpfende Restbereiche aufstellen.
- Ein Verfahren anhand unterschiedlicher Kostenmodelle auswählen.
Fallstricke
Ein Tausch umfasst mehrere Schreibzugriffe und ist nicht mit einem einzelnen Vergleich gleichzusetzen. Big-O allein verdeckt zudem konstante Faktoren und unterschiedliche Operationskosten.
Tasks
Card Info
- Topic: Algorithmen und Datenstrukturen
- Difficulty: Intermediate
- Completed: 0 users